Arbitria e. V. Stellt sich vor

Consulis in eligendo arbitrium facere - Freie Wahl lassen -


„Wer derselbe bleiben will, muss sich verändern“ Das liest sich jetzt bestimmt paradox, aber schaut man aus einem anderen Blickwinkel, ergibt sich eine andere Perspektive. Die Landschaft der Sozialen Arbeit hat sich gewandelt. Und darin liegt der Ursprung von Arbitria.

Wir sind 7 Gründungsmitglieder mit unterschiedlichen Professionen (Betriebswirtin, SozialpädagogInen, Systemische Familien TherapeutInen, ErzieherInen, IT' ler), mit einem Ziel:

„Eine zeitgemäße systemische Soziale Arbeit, in der alle Elemente effektiv aufeinander abgestimmt sind“ und daraus ergibt sich unser Leitbild und alle Angebote:


Arbitrias Leitbild


Menschen in Krisensituationen erfahren sich in der Regel als defizitär und im sozialen Sinne als ungenügend. Insbesondere Kinder und Jugendliche finden in solchen Phasen nicht ohne Hilfe Zugang zu sich und ihren Ressourcen. Als Symptomträger stehen sie häufig stellvertretend für Konflikte und nicht verarbeitete Themen des gesamten Familiensystems.

Unser Handlungsansatz basiert auf dem Beziehungsaufbau zum Klienten und seinem familiären Umfeld sowie dem ganzheitlichen Blick auf das Kind/den Jugendlichen und sein Familiensystem. Der Fokus liegt dabei auf den individuellen Ressourcen, den Energieträgern für die notwendige Selbstreflexion.

Die Fähigkeiten des Kindes oder Jugendlichen und seiner Familie rücken in den Mittelpunkt und nicht die so genannten Defizite.

Unsere Rolle erfüllt die eines Therapeuten, Beraters und Begleiters der Kinder und Jugendlichen sowie ihren Familien auf ihrem individuellen Lebensweg.

Wir verstehen uns als Orientierungshelfer und Impulsgeber, bieten Unterstützung an und stecken mit allen am System Beteiligten immer wieder Klein(st)ziele ab. Wir bringen ihnen unsere Wertschätzung entgegen und geben ihnen zu verstehen, dass wir ihre Stärken, Fähigkeiten und positiven Verhaltensweisen anerkennen.

Wir würdigen bereits vorgenommene Lösungsversuche, machen Ressourcen transparent und begleiten darauf aufbauend von der Familie gewünschte Veränderungsprozesse. Tempo und Lösung liegen dabei in der Verantwortlichkeit der Familie. Denn letztendlich sind die Klienten die Experten.

Alle angewandten Methoden zielen auf die Verbesserung der innerfamiliären Kommunikation und des Beziehungsgeflechts ab.

Die Grundlage unserer Arbeit ist das systemische Denken und Handeln.


Unser Focus


Ziel der systemischen Beratung ist es, Lern- und Erneuerungsprozesse zu initiieren und zu begleiten, um Einzelpersonen und Organisationen, Familien nachhaltig erfolgreicher, effizienter und zufriedener zu machen. Der systemischen Arbeit liegen unter anderem folgende Sichtweisen zugrunde:

360 Grad im Blick

Die systemische Sicht betrachtet nicht nur individuelle Persönlichkeitsmerkmale, Eigenschaften oder Handlungen einer einzelnen Person, sondern hat auch Augenmerk auf den Kontext und die Situation, in dem sie sich bewegt.

Die Weichen neu stellen

Die Weichen neu stellen Es gilt, Beziehungs-, Kommunikations- und Interaktionsmuster mit den anderen Beteiligten des Systems aufzudecken. Erst eine Veränderung des Gefüges schafft die Basis für nachhaltige positive Entwicklung.

Es gibt kein richtig oder falsch

Das Systemverständnis geht davon aus, dass es keine objektive Wirklichkeit gibt, sondern lediglich Wirklichkeitskonstruktionen eines jeden Einzelnen. Jede Sichtweise hat ihre Berechtigung und findet im Beratungsprozess ihren Raum.

Wo steckt die Chance?

Die Potenziale und Fähigkeiten eines Menschen stehen im Mittelpunkt, nicht seine Defizite. Was läuft gut? Wo gibt es Erfolge? Wie könnte die Zukunft aussehen? Diese Haltung eröffnet Chancen, so verlässt man eingefahrene Denkschienen.

Widersprüche sind normal

Die systemische Sicht respektiert Komplexität, Dynamik, Widersprüche und Konflikte. Organisationen funktionieren nicht wie triviale Maschinen. Sie führen ein mehr oder weniger unabhängiges Eigenleben und sind daher weder direkt beeinflussbar noch vollständig durchschaubar.