Arbitria e. V. Stellt sich vor

Consulis in eligendo arbitrium facere
- Freie Wahl lassen -


Niemand hat die Wahl seiner Geburt, jeder hat die Wahl was für ein Mensch er werden möchte.

Arbitria e.V. ist ein innovativer gemeinnütziger freier Jugendhilfeträger mit den Schwerpunkten in der ambulanten und stationären Jugendhilfe. Leitgedanken von Ressourcen-, System-, Lösungs- und Lebensweltorientierung sind dabei Arbeitsgrundlage für unsere Qualitäts- und Arbeitsstandards.

Wir leben und arbeiten mit den Menschen und verstehen die Soziale Arbeit so:

Hilfe zur Selbsthilfe

Schwierigkeiten, Probleme, ja sogar Krisen gehören zum Leben dazu. Jeden können sie treffen. Wenn man mittendrin steckt, fühlt man sich miserabel, hilflos, gehemmt, beeinträchtigt, handlungs- und entscheidungsunfähig. Ängste, Zwänge, pessimistische Gedanken und niedergeschlagene Stimmung bestimmen Fühlen, Denken und Handeln.

Akzeptieren, was ist

Egal, ob Sie unter Ängsten leiden, die ständigen Einmischungen Ihrer Schwiegermutter hassen, Ihren Job verloren haben oder Ihr Ehepartner Sie vernachlässigt. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Ihnen Jammern und Klagen, Anschuldigungen und verbissene Änderungsversuche bisher gebracht haben? Vermuten Sie vieleicht nicht viel oder überhaupt nichts? Im Gegenteil, vielleicht ist es sogar für Sie schlimmer geworden? Nun gut, Jammern kann für den Augenblick ganz entlastend sein, aber an der Situation ändert es nichts. Versuchen Sie doch einmal, ganz anders an Ihr Problem heranzugehen. Akzeptieren Sie einfach, dass es so ist, wie es ist. Sie werden jetzt sicher entgegnen: „Wie kann ich etwas akzeptieren, das so schrecklich und belastend ist? Aber ich frage Sie: „Was ändert sich, wenn Sie es nicht tun? Akzeptieren bedeutet nicht resigniert aufzugeben. Akzeptieren bedeutet aufhören, dagegen anzukämpfen. Das gilt sowohl für negative Gefühle als auch für den Umgang mit anderen Menschen. Je mehr Sie zum Beispiel versuchen, Ihre Ängste zu unterdrücken, umso stärker werden sie. Je mehr Vorwürfe Sie Ihrem Partner machen, umso hartnäckiger wird er sich dagegen wehren. „Akzeptieren, was ist“ ist der Erste, vielleicht der Wichtigste, aber oft auch der Schwerste Schritt in Richtung einer Problemlösung.

Schwierigkeiten als ein Willkommen zu akzeptieren

Sie können sogar noch weitergehen. Sie können Ihr Problem nicht nur akzeptieren, sondern sogar begrüßen und als willkommen akzeptieren. Sie werden jetzt denken: „Das ist doch ein vollkommener Blödsinn!“. Aber denken Sie doch einmal nach. Wann in Ihrem bisherigen Leben haben Sie besonders viel dazugelernt? Wann waren Sie besonders stolz auf sich selbst? Wann hatten Sie das Gefühl, dass Sie persönlich einen wesentlichen Schritt nach vorne getan haben? Ging dem nicht immer ein Problem voraus, das sie erfolgreich gemeistert haben, oder eine unangenehme Situation, aus der Sie verändert und gestärkt hervorgegangen sind?
Probleme sind oft schwer zu ertragen, aber sie sind unvermeidlich. Sie sind Hinweise darauf, dass in unserem Leben etwas nicht so optimal läuft, wie es laufen könnte und sollte. Und sie sind Herausforderungen, gerade das zu verändern, die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten zu entdecken und damit den Handlungsspielraum zu erweitern. Das bringt Erfolgserlebnisse, und die sind nun mal die Voraussetzung für Selbstbewusstsein, Zufriedenheit und Lebensglück.